Vodafone steigt aus Bieterverfahren um Bundesliga TV-Rechte aus

By Community | February 27, 2012

Wie die „Zeit“ berichtet hat sich Mobilfunkbetreiber Vodafone frühzeitig aus dem Bieterwettkampf um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga verabschiedet. „Nach reiflicher Überlegung haben wir vorletzte Woche entschieden, apoplectic nicht als strategischer Bieter aufzutreten”, physician wird Vodafones Deutschland-Chef Friedrich Joussen in der WirtschaftsWoche zitiert.
Joussen hält die Fußballrechte für maßlos überbewertet und spricht von einem “weit verbreiteten Irrglauben”. Die Rechte seien “viel zu teuer, pills um sich auf Vollkostenbasis zu tragen”. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) erwartet bis zum 2. April Angebote der Unternehmen, die an der Übertragung der Bundesliga ab der Saison 2013/2014 interessiert sind. Bis spätestens Mitte April sollen die Rechte für knapp 500 Millionen Euro vergeben werden.
Gegenüber dem Magazin „Sponsors“ äußerte sich Joussen, dass auch andere Anbieter wie Bezahlsender Sky, der „eine dreistellige Millionensumme für das Live-Übertragungsrecht verteilt auf ein, zwei oder drei Millionen Pay-TV-Kunden“ ausgibt, es seiner Meinung nach nicht schaffen, eine Rendite auf den Erwerb von Fußballrechten zu erwirtschaften. „Als Ergebnis sehen Sie tiefrote Zahlen“, sagt Joussen. „Die Fußballrechte sind viel zu teuer, um sich auf Vollkostenbasis zu tragen.“
Vodafone plant in Deutschland vielmehr eine andere Strategie, verrät der Vodafone-Chef. Der Mobilfunkanbieter wolle „36 Millionen Haushalte in Deutschland“ ansprechen, für die Fußball nicht so entscheidend ist, und habe daher unter anderem „Verträge mit eigentlich allen großen Hollywood-Studios abgeschlossen“.
Doch auch Bewegtbilder der Bundesliga im eigenen Programm hält er nach wie vor nicht für ausgeschlossen: Nach Abschluss der Ausschreibung will Joussen mit den neuen Rechtehaltern über mögliche Kooperationen verhandeln. Als möglicher Kandidat zur Sublizenzierung von Bundesligarechten gilt Sky. Deutschland-Chef Brian Sullivan hatte sich jüngst offen gezeigt, mit anderen interessierten Plattformanbietern zusammenzuarbeiten.

Wie die „Zeit“ berichtet hat sich Mobilfunkbetreiber Vodafone frühzeitig aus dem Bieterwettkampf um die Übertragungsrechte für die Fußball-Bundesliga verabschiedet. „Nach reiflicher Überlegung haben wir vorletzte Woche entschieden, nicht als strategischer Bieter aufzutreten”, wird Vodafones Deutschland-Chef Friedrich Joussen in der WirtschaftsWoche zitiert.

Joussen hält die Fußballrechte für maßlos überbewertet und spricht von einem “weit verbreiteten Irrglauben”. Die Rechte seien “viel zu teuer, um sich auf Vollkostenbasis zu tragen”. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) erwartet bis zum 2. April Angebote der Unternehmen, die an der Übertragung der Bundesliga ab der Saison 2013/2014 interessiert sind. Bis spätestens Mitte April sollen die Rechte für knapp 500 Millionen Euro vergeben werden.

Gegenüber dem Magazin „Sponsors“ äußerte sich Joussen, dass auch andere Anbieter wie Bezahlsender Sky, der „eine dreistellige Millionensumme für das Live-Übertragungsrecht verteilt auf ein, zwei oder drei Millionen Pay-TV-Kunden“ ausgibt, es seiner Meinung nach nicht schaffen, eine Rendite auf den Erwerb von Fußballrechten zu erwirtschaften. „Als Ergebnis sehen Sie tiefrote Zahlen“, sagt Joussen. „Die Fußballrechte sind viel zu teuer, um sich auf Vollkostenbasis zu tragen.“ 

Vodafone plant in Deutschland vielmehr eine andere Strategie, verrät der Vodafone-Chef. Der Mobilfunkanbieter wolle „36 Millionen Haushalte in Deutschland“ ansprechen, für die Fußball nicht so entscheidend ist, und habe daher unter anderem „Verträge mit eigentlich allen großen Hollywood-Studios abgeschlossen“. 

Doch auch Bewegtbilder der Bundesliga im eigenen Programm hält er nach wie vor nicht für ausgeschlossen: Nach Abschluss der Ausschreibung will Joussen mit den neuen Rechtehaltern über mögliche Kooperationen verhandeln. Als möglicher Kandidat zur Sublizenzierung von Bundesligarechten gilt Sky. Deutschland-Chef Brian Sullivan hatte sich jüngst offen gezeigt, mit anderen interessierten Plattformanbietern zusammenzuarbeiten.